Deine Gesellen verdienen mehr als Mindestlohn – gib ihnen echte Gesundheitsversorgung

Mit der betrieblichen Krankenversicherung im Handwerk bindest du Fachkräfte, senkst Fehlzeiten und wirst zum attraktiveren Arbeitgeber – ohne großen Verwaltungsaufwand. Was die bKV für deinen Handwerksbetrieb leistet, erklären wir dir hier klar und ohne Versicherungssprech.

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Warum das Handwerk ein Personalproblem hat – und wie die bKV hilft

Fachkräftemangel, hohe Körperbelastung, Konkurrenz durch Industrie und Konzerne: Als Handwerksmeister weißt du, wie schwer es ist, gute Gesellen zu finden und zu halten.

Stell dir vor: Dein bester Elektriker – fünf Jahre im Betrieb, kennt jeden Kunden, arbeitet selbstständig – bekommt ein Angebot von einem großen Energieversorger. Mehr Gehalt, Homeoffice-Option, Konzernbenefits. Was hält ihn bei dir?

Genau hier kommt die bKV für Handwerksbetriebe ins Spiel. Die betriebliche Krankenversicherung ist ein konkreter, spürbarer Benefit, den dein Mitarbeiter jeden Monat wahrnimmt – beim Zahnarzt, beim Optiker, bei der Physiotherapie nach einem langen Arbeitstag auf dem Dach. Kein abstrakter Rentenpunkt in 30 Jahren, sondern echte Leistung heute.

Handwerker sind körperlich stark belastet. Rückenprobleme, Kniegelenke, Gehörschäden, Hauterkrankungen – das sind keine Ausnahmen, das ist Berufsrealität. Eine betriebliche Krankenversicherung im Handwerk greift genau dort, wo die gesetzliche Krankenversicherung aufhört. Und das spüren deine Leute.

Laut Umfragen würden über 70 % der Arbeitnehmer einen Arbeitgeber bevorzugen, der zusätzliche Gesundheitsleistungen anbietet. Im Handwerk, wo sich Betriebe oft kaum über den Stundenlohn differenzieren können, kann die bKV der entscheidende Unterschied sein.

Was ist die bKV – und was bringt sie konkret?

Kurz erklärt, ohne Fachchinesisch.

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Was ist die bKV?

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine Zusatzkrankenversicherung, die du als Arbeitgeber für deine Mitarbeiter abschließt und bezahlst. Deine Gesellen müssen nichts selbst zahlen und brauchen keine Gesundheitsprüfung zu bestehen – sie sind einfach dabei. Du wählst ein Paket, legst den Budgetrahmen fest, und jeder Mitarbeiter kann die Leistungen nutzen.

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Was kostet das?

Je nach Leistungsumfang zahlst du als Arbeitgeber zwischen 20 und 80 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Für einen Betrieb mit 10 Mitarbeitern sind das also 200 bis 800 Euro im Monat – steuerlich absetzbar als Betriebsausgabe. Bis zu einem Freibetrag von 50 Euro monatlich pro Mitarbeiter ist die bKV sogar sozialabgaben- und lohnsteuerfrei. Das macht den Benefit besonders effizient.

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Welche Leistungen sind typisch?

Zahnersatz und professionelle Zahnreinigung, Sehhilfen und Brillen, Heilpraktiker und alternative Medizin, Physiotherapie über das GKV-Maß hinaus, Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus, Vorsorgeuntersuchungen, Auslandskrankenversicherung. Du wählst, welche Bausteine für deine Belegschaft am sinnvollsten sind.

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Wie läuft das organisatorisch?

Du schließt einen Gruppenvertrag mit einer Krankenversicherung ab. Deine Mitarbeiter erhalten eine Versicherungskarte oder App-Zugang. Leistungen rechnen sie direkt mit der Versicherung ab – du hast damit nichts zu tun. Der Verwaltungsaufwand für dich als Betriebsinhaber ist minimal. Mitarbeiter kommen und gehen? Neue Mitarbeiter können ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen werden.

bKV Handwerk: Diese Leistungen machen den Unterschied

Handwerker haben andere Gesundheitsbedürfnisse als Büroangestellte. Diese Bausteine sind für deine Belegschaft besonders wertvoll.

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Physiotherapie & Osteopathie

Rücken, Schultern, Knie – körperliche Arbeit hinterlässt Spuren. Mit der bKV können deine Gesellen zusätzliche Physiotherapie-Sitzungen in Anspruch nehmen, die die GKV nicht mehr bezahlt. Das bedeutet weniger Krankentage und schnellere Rückkehr zur Arbeit.

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Sehhilfen & Optiker

Ob Elektriker, Schreiner oder Installatuer – gutes Sehen ist Arbeitssicherheit. Die bKV übernimmt Kosten für Brillen und Kontaktlinsen, die die GKV längst nicht mehr zahlt. Ein Benefit, den deine Mitarbeiter direkt im Alltag spüren.

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Zahnersatz & Prophylaxe

Zahnersatz kann teuer werden – schnell 1.000 bis 3.000 Euro Eigenanteil. Mit einer guten bKV wird dieser Eigenanteil stark reduziert oder komplett übernommen. Deine Gesellen müssen nicht mehr zwischen neuem Werkzeug und gesunden Zähnen abwägen.

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Chefarzt & Einbettzimmer

Im Krankenhaus behandelt vom Chefarzt, im Einbettzimmer untergebracht – das klingt nach Luxus, ist aber ein echter Motivationsbooster. Deine Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt und erholen sich schneller.

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Auslandsreisekrankenversicherung

Viele bKV-Pakete enthalten eine hochwertige Auslandsreisekrankenversicherung. Für deine Mitarbeiter ein echter Mehrwert im Urlaub – und für dich ein Argument, das du im Bewerbungsgespräch nennen kannst.

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Vorsorge & Früherkennung

Krebsvorsorge, Herz-Kreislauf-Check, Hautscreening – Vorsorge, die die GKV erst ab einem bestimmten Alter zahlt, kann mit der bKV früher genutzt werden. Das hält deine Belegschaft gesund und reduziert langfristig Ausfälle.

Konkret gerechnet: Was bringt die bKV deinem Handwerksbetrieb?

Zahlen statt Versprechen – so sieht die Rechnung für einen typischen Handwerksbetrieb aus.

Nehmen wir einen Malerbetrieb mit 12 Mitarbeitern. Der Inhaber zahlt für jeden Mitarbeiter 40 Euro pro Monat in die bKV ein. Das sind 480 Euro im Monat, also 5.760 Euro im Jahr. Diese Kosten sind vollständig als Betriebsausgabe absetzbar.

Da der Betrag unter 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat liegt, ist er für den Mitarbeiter sozialabgaben- und lohnsteuerfrei. Zum Vergleich: Eine Gehaltserhöhung von 40 Euro netto würde den Arbeitgeber wegen Sozialabgaben und Steuern gut 80 bis 100 Euro kosten – und dem Mitarbeiter würde nach Abzügen weniger übrig bleiben als der Wert der bKV-Leistungen.

Dazu kommt: Wenn auch nur zwei Mitarbeiter im Jahr durch die bKV-Leistungen (z.B. schnellere Physiotherapie) jeweils zwei Krankentage weniger haben, hat sich der Benefit für den Betrieb bereits gelohnt. Ein Ausfalltag eines Gesellen kostet im Handwerk schnell 300 bis 500 Euro, wenn man Produktivitätsverlust, Umplanung und eventuelle Nachunternehmer einrechnet.

Und dann ist da noch der Recruiting-Effekt: Ein Handwerksbetrieb, der eine bKV für Handwerker und Mitarbeiter anbietet, hebt sich auf dem Arbeitsmarkt von der Konkurrenz ab. In Stellenanzeigen, auf Ausbildungsmessen, im Gespräch mit potenziellen Gesellen – ein konkreter, verständlicher Benefit zählt mehr als vage Aussagen über "ein gutes Betriebsklima".

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Steuerlicher Vorteil auf einen Blick

Bis 50 Euro/Monat pro Mitarbeiter: Sozialabgaben- und lohnsteuerfrei (Sachbezugsfreigrenze). Der gesamte Betrag ist als Betriebsausgabe abzugsfähig. Effektiv kostet dich die bKV als Unternehmer nach Steuer oft nur 60–70 % des Bruttobetrags.

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Kein Aufwand für dich

Du schließt den Gruppenvertrag ab, deine Mitarbeiter erhalten ihre Versicherungskarte. Abrechnungen laufen direkt zwischen Mitarbeiter und Versicherung. Neue Mitarbeiter werden ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen – einfach zum Vertrag hinzufügen.

bKV für Gesellen: So kommunizierst du den Benefit richtig

Ein guter Benefit nützt nichts, wenn ihn niemand kennt. So machst du die bKV zum echten Recruiting-Argument.

Viele Handwerksmeister machen den Fehler, Benefits nur im Kleingedruckten zu erwähnen. Dabei ist die bKV für Gesellen ein starkes Argument, das du aktiv kommunizieren solltest – in der Stellenanzeige, im Vorstellungsgespräch und intern gegenüber bestehenden Mitarbeitern.

In der Stellenanzeige: Statt "attraktive Verdienstmöglichkeiten" schreibst du konkret: "Betriebliche Krankenversicherung inklusive – Zahnersatz, Sehhilfen und Physiotherapie übernehmen wir für dich." Das ist verständlich, das ist spürbar, das unterscheidet dich.

Im Vorstellungsgespräch: Erkläre kurz, was die bKV konkret abdeckt. Zeig dem Bewerber, was er im Jahr an Leistungen bekommt, die andere Betriebe nicht bieten. Ein junger Geselle, der gerade seinen Führerschein gemacht hat und eine neue Brille braucht, weiß genau, was das wert ist.

Intern: Erinnere deine Mitarbeiter regelmäßig daran, dass sie die bKV nutzen können – beim Zahnarzt, beim Optiker, bei der Physiotherapie. Viele Mitarbeiter nutzen ihren Benefit nicht, weil sie ihn vergessen haben. Ein kurzer Hinweis im Teammeeting oder per Aushang genügt.

Neben der bKV gibt es natürlich weitere Versicherungen, die du als Handwerksbetrieb im Blick haben solltest – etwa eine solide Betriebshaftpflichtversicherung für Schäden am Kunden oder eine Inhaltsversicherung für dein Werkzeug und deine Maschinen. Aber als Mitarbeiter-Benefit ist die bKV aktuell das wirksamste Instrument, das du einsetzen kannst.

Für welche Handwerksbetriebe eignet sich die bKV?

Kurze Antwort: Für fast alle. Lange Antwort: Hier.

Elektro & SHK

Elektriker, Installateure und Sanitär-Heizung-Klima-Betriebe haben einen enormen Fachkräftebedarf. Die bKV hilft, ausgebildete Gesellen zu halten und neue zu gewinnen – gerade wenn große Energieversorger und Wohnungsbaugesellschaften als Konkurrenten auftreten.

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Tischler & Schreiner

Körperlich anspruchsvolle Arbeit, hohe Spezialisierung, wenig qualifizierter Nachwuchs: Die betriebliche Krankenversicherung im Handwerk ist für Tischlereibetriebe ein direktes Signal an die Belegschaft: "Wir kümmern uns um euch."

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Bau & Ausbau

Maurer, Trockenbauer, Maler, Bodenleger – im Bauhandwerk sind Fehlzeiten durch körperliche Beschwerden besonders häufig. Physiotherapie und schnelle medizinische Versorgung über die bKV reduzieren Ausfallzeiten spürbar.

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KFZ & Zweirad

Kfz-Mechatroniker sind begehrt. Wer als Werkstattinhaber einen guten Mechaniker hat, will ihn behalten. Die bKV ist ein handfestes Argument – besonders wenn große Autohaus-Ketten mit Konzernbenefits werben.

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Bäcker & Fleischer

Frühschichten, Kälte, Hitze, Stehen – das Lebensmittelhandwerk belastet den Körper stark. Eine bKV mit Fokus auf Physiotherapie und Vorsorge ist hier besonders sinnvoll und wird von Mitarbeitern sehr geschätzt.

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Alle anderen Gewerke

Ob Dachdecker, Gläser, Friseur, Zahntechniker oder Landmaschinenmechaniker – die bKV für Handwerksbetriebe funktioniert branchenunabhängig. Entscheidend ist, dass du einen Gruppenvertrag ab ca. 3–5 Mitarbeitern abschließen kannst.

Häufige Fragen zur bKV im Handwerk

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich eine bKV für meinen Handwerksbetrieb?
Die meisten Anbieter bieten Gruppenverträge ab 3 bis 5 Mitarbeitern an. Ab dieser Größe profitierst du von Gruppenkonditionen ohne Gesundheitsprüfung. Für Betriebe mit 5 bis 30 Mitarbeitern ist die bKV besonders attraktiv, weil der Verwaltungsaufwand überschaubar bleibt und der Benefit trotzdem eine große Wirkung hat.
Müssen alle Mitarbeiter in die bKV aufgenommen werden?
Grundsätzlich solltest du alle Mitarbeiter einer Gruppe gleichbehandeln, um steuerliche Vorteile zu nutzen und rechtliche Probleme zu vermeiden. Du kannst aber verschiedene Gruppen definieren – z.B. Vollzeitkräfte und Teilzeitkräfte – und diesen unterschiedliche Pakete anbieten. Dein Versicherungsberater kann dir helfen, die optimale Struktur zu finden.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter den Betrieb verlässt?
Wenn ein Mitarbeiter ausscheidet, endet sein Schutz über den Betriebsvertrag. Viele Versicherer bieten aber eine Portabilitätsoption: Der Mitarbeiter kann den Vertrag zu gleichen Konditionen privat weiterführen – das ist oft sogar ein zusätzliches Argument für die bKV im Bewerbungsgespräch.
Ist die bKV für den Mitarbeiter steuerpflichtig?
Bis zu einem Wert von 50 Euro pro Monat und Mitarbeiter gilt die Sachbezugsfreigrenze: Der Benefit ist für den Mitarbeiter weder lohnsteuer- noch sozialabgabenpflichtig. Das macht die bKV im Vergleich zu einer einfachen Gehaltserhöhung besonders effizient – der Mitarbeiter bekommt mehr Wert, du zahlst weniger.
Kann ich die bKV als Betriebsausgabe absetzen?
Ja, die Beiträge zur bKV sind vollständig als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Das reduziert deine steuerliche Last als Unternehmer. In Kombination mit der Sozialabgabenfreiheit für den Mitarbeiter ist die bKV eines der steuerlich effizientesten Mitarbeiter-Benefits, die du anbieten kannst.
Wie wähle ich das richtige bKV-Paket für meinen Betrieb aus?
Das hängt von deiner Belegschaft und deinem Budget ab. Für körperlich arbeitende Handwerker sind Physiotherapie, Zahnersatz und Sehhilfen besonders relevant. Wenn du ein Budget von 30 Euro pro Mitarbeiter und Monat hast, bekommst du bereits ein solides Basispaket. Mit 50 Euro kannst du umfassendere Leistungen anbieten. Nutze unseren Vergleichsrechner, um passende Angebote direkt gegenüberzustellen.
Muss ein Mitarbeiter eine Gesundheitsprüfung machen?
Nein – das ist einer der größten Vorteile der bKV als Gruppenvertrag. Alle Mitarbeiter werden ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen, unabhängig von Vorerkrankungen. Das gilt auch für neue Mitarbeiter, die später zum Vertrag hinzukommen. Gerade im Handwerk, wo körperliche Vorbelastungen häufig sind, ist das ein enormer Vorteil gegenüber privaten Zusatzversicherungen.

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